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NOTRUFNUMMERN


Feuerwehr:122

Polizei:133

Rettung:144


Euro Notruf:112


Ärztlicher Notdienst:141

Bergrettung:140

Bestattung:899-255

Gaswerk:128

Tierärztl. Notdienst:(07252) 45456

Wasserrettung:130

Wasserwerk:899-245

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Einsätze, Aktuelles und Veranstaltungen


Standort in der Industriestraße 1 im Stadtteil Tabor. Die Mannschaft des Technischen Zuges setzt sich aus Mitgliedern der Löschzüge 1 - 5 zusammen. Der Mannschaftsstand beträgt aktuell 36 Mitglieder.

Seitens des Technischen Zuges werden im Jahr ca. 110 Einsätze gefahren. Von der Menschenrettung aus verunfallten Fahrzeugen bis hin zu LKW Bergungen, vom Hochwasser bis zur Sturmkatastrophe.

Mitglied des Schadstoffzug SR-SE-KI

Beherbergung von folgenden Stützpunkten:

Das Einsatzgebiet erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet sowie als Stützpunktfeuerwehr des Kranfahrzeuges auch auf den Bezirk Steyr-Land, bis hin zur Landesgrenze (Steiermark).

An Gerätschaften steht eine, dem Stand der Technik, entsprechende Ausrüstung zur Verfügung. Dies bedeutet aber auch für die Mannschaft eine immerwährende Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung.

1933

Dem Beispiel einiger anderer österreichischer Feuerwehren folgend errichtet die Freiw. Feuerwehr Steyr mit Unterstützung des Magistrates , der Polizei , Gendarmerie und anderer amtlicher Stellen am 17.Juli 1933 einen Straßenhilfsdienst . Aufgabe besteht darin, dass die Feuerwehr über Anforderung mit einem Rüstwagen an die Unfallstelle fährt, um verunglückte Fahrzeuge in die gewünschte Reparaturwerkstätte abzuschleppen. Der Rüstwagen führt die entsprechenden Techn. Hilfsmittel mit. Der Hilfsdienst erstreckt sich auf einen Umkreis von 20 Kilometer über Steyr hinaus. Die ersten Einsätze führten nach Bad Hall, St. Peter in der Au, Enns, Haag, Losenstein usw.

1934

In der Hauptversammlung am 03. Februar 1934 in der Schwechater Bierhalle, wurde bei den Neuanschaffungen die Ausrüstung für den Straßenhilfsdienst erwähnt. Diese Neueinrichtung hat sich im abgelaufenen Berichtsjahr bereits voll bewährt und wurde in 13 Fällen in Anspruch genommen. Auf die Rettungstagung am 07.Juni 1934 in Salzburg wurde Kamerad Kutscher entsendet. Der auch dem Vortrag über Straßenhilfe beiwohnte .Über dieses Thema referierte Kam. Kutscher bei der nächsten Monatsversammlung .
In der Kommando Sitzung vom 22.November 1934 erfolgte eine Aussprache über die Entlohnung der Autobergung ,es kam zu keinem Ergebnis. Es müssen noch weiter Erkundigungen bei div. Firmen eingeholt werden.

1935

Bei Jahreshauptverhandlung, am 26. Jänner 1935 im Gasthof zum goldenen Pflug, wurde berichtet, die Straßenhilfe wurde in 8 Fällen in Anspruch genommen.
Auch wurde die Straßenhilfe in 13 Fällen in Anspruch genommen, davon 3 mal vom Magistrat zur Abschleppung von städt. Fahrzeugen.

1936

Brandmeister Eberl beantragt in der Kommandositzung am 15.Jänner 1936 für Inanspruchnahme der Straßenhilfe im Stadtgebiet eine Reinigungsgebühr von mindestens S 5,- einzuheben - Antrag wurde angenommen.

1937

Wurde 15-mal zur Straßenhilfe alarmiert. Es zeigt sich, dass diese Art der Inanspruchnahme stark im zunehmen ist und in Zukunft noch verschiedene Vorkehrungen hiefür notwendig machen wird.

1938

27. Jänner 1938 - Zur Straßenhilfe musste ein drittes schweres Seil angekauft werden, wobei die Anschaffung eines Spillzuges unerlässlich sei.

1940

Erster Bericht eines Einsatzes der Straßenhilfe:
Der Autolenker Florian MAYR fuhr am 09.Februar 1940 mit einem Wagen des Unternehmers WILTSCH in Garsten mit Milch und Molkereiprodukten zum Lager der Göring - Werke in Ternberg. Infolge der aufgeweichten Schneemassen blieb der Wagen stecken und beim Rückwärtsfahren geriet er zu nahe an den Straßenrand und stürzte in der Nähe des Hauses Ternberg Nr.45 über die 16 Meter hohe felsige Böschung gegen die Enns ab. Der Wagen wurde durch einen nahe am Ufer stehenden kleinen Fichtenbestand vor dem endgültigen Absturz in die Enns bewahrt. Der Fahrer blieb unverletzt, der stark beschädigte Wagen wurde nachmittags durch die Freiw. Feuerwehr Steyr geborgen.

24. Februar 1940: Das einstöckige Lagerkellergebäude der Brauerei Zipf in der Eisenstraße Nr.5 ist gegen 19.00 Uhr durch die auf dem Dach lastenden Schneemassen eingestürzt. Die Eisenstraße wurde von dem eingestürzten Dachstuhl und den Schneemassen verschüttet , wie auch größere Schuttmengen auf die über die Eisenstraße führende Eisenbahnbrücke fielen und in der Eisenkonstruktion des unteren Teiles der Brücke liegen blieben . Der 1. und 2. Löschzug der Feuerschutzpolizei Steyr mussten sofort aufgeboten werden, um die Straße und die Brücke für den Verkehr freizulegen. Glücklicherweise befanden sich zur Zeit des Einsturzes weder im Lagerkeller, noch in unmittelbarer Nähe des eingestürzten Objektes Personen.
In Gründberg ist ebenfalls der Dachstuhl einer Hütte der Ziegelfabrik Mayr eingestürzt.

28.12.1940: Steyr- Ein Lastkraftwagen eines Passauer Transportunternehmers stürzte auf der Eisenstraße zwischen Kleinreifling und Altenmarkt über eine fünf Meter hohe Mauer in den Ennsfluß . Der Wagen blieb mit den Rädern nach oben im Flussbett liegen. 

Der Fahrer konnte sich im letzten Augenblick aus dem bereits unter Wasser befindlichen Führerhaus retten. Er wurde beim Absturz glücklicherweise nur leicht verletzt und in diesem Zustand nach WEYER gebracht. Von der Rufstelle Marienhof des NSKK - Verkehrshilfedienstes wurde der Zonenführer des NSKK von dem Unfall verständigt, der sofort die nötigen Schritte zur Bergung des Lastkraftwagens einleitete. Hiezu begab sich am gleichen Tag noch eine Gruppe der Freiw. Stadtfeuerwehr Steyr unter Führung des Kreisfeuerwehrführers Franz Aichinger mit Spezialgeräten an die Unfallstelle . Der halb im Eise gelegene Lastwagen wurde gehoben und ans Ufer herangebracht. Die Arbeiten wurden am nächsten Tag früh fortgesetzt. Da die Straße an der Unfallstelle sehr schmal ist , musste der Wagen senkrecht zur Straße 10 Meter hoch über Stützmauer und Felswand aufgeseilt , dann gedreht und auf die Straße gestellt werden . Seilzüge, Ketten und Hebezeuge mussten hiezu bis zu 30 Meter über die Felswand hochgebracht werden. Nach anstrengender Arbeit stand gegen 16 Uhr der Wagen wieder auf der Straße.

1960

In einer der Bedeutung der Stunde angemessenen, schlichten Feier wurde am 01.12.1960 der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr von der Stadtgemeinde ein modernes Katastrophenhilfsdienstgerät übergeben, um ihre Feuerwehr stets auf dem modernsten Stand der Technik zu halten.

 
Am Bild: Bürgermeister Fellinger übergibt dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten Erwin Hasenleithner sen. das neue KHD - Gerät .

1969

Auszeichnen konnten, sich die Kameraden des Löschzuges II bei der Rettung eines Verschütteten in der Resthofstraße am 29. April. Zwei Stunden bei lebendigem Leib begraben, war Dienstag Nachmittag ein Arbeiter aus Steyr. Er arbeitete mit zwei Kollegen in einem vier Meter tiefen Kanalschacht, als das Erdreich nachgab und die drei Männer verschüttete. Während die beiden anderen Arbeiter rasch befreit waren, mussten Steyrer Feuerwehrmänner zwei Stunden um das Leben des von Schotter und Lehm Eingeschlossenen kämpfen. Die Rettungsaktion erwies sich als besonders schwierig, weil jede unvorsichtige Bewegung genügt hätte, den ganzen Schacht zum Einsturz zu bringen. Zentimeter um Zentimeter musste die Lehmschicht abgetragen werden. Schließlich war der Arbeiter bis zu den Knien frei, aber man konnte vorerst nicht weitergraben, der Schacht war zu eng. Da taucht ein Feuerwehrmann von einem Kameraden an den Beinen festgehalten - mit einem Kübel und einer Spachtel kopfüber in den engen Schacht und befreite schließlich die Beine des Verschütteten. Erst dann konnte der Arbeiter von seinen Rettern ans Tageslicht gezogen werden.
Sein erster Wunsch: „Gebt mir was zu trinken".

Bild: Kam. Walter Hasenleithner bei der Rettungsaktion

1979

Am 12. Jänner wurde um 11:30 Uhr der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr vom Landesfeuerwehrkommando ein Kranfahrzeug KDS 20 auf Steyr 1490 mit 184 kW (250 PS) Kran 200 kN und einer Besatzung 1:2 für die Aufgaben des Katastrophenhilfsdienstes an den Kdt. des Techn. Zuge Walter Hölblinger übergeben. Der Einsatzbereich umfasst die Bezirke Steyr-Stadt, Steyr Land und Kirchdorf bis Mitte Bosrucktunnel.


1996

Mann legten am 16.März als erste im Bezirk Steyr Stadt die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung„ Stufe I ab. Dies ist kein Bewerb sondern eine Prüfung, und somit eine ausgezeichnete Vorbereitung für Verkehrsunfälle, da dabei eine klare Befehlsgebung, Absicherung der Unfallstelle, die Handhabung mit dem hydraulischen Rettungsgerät (Schere u. Spreitzer), der Aufbau einer Beleuchtung und des Brandschutzes durchgeführt wird. Großer Wert wird auch auf die Gerätekunde gelegt.


Abb.: LeistungsabzeichenTHL in Gold

1997

„Das Entsetzen kommt nach dem Helfen", diese Worte trafen in diesem Jahr für die Kameraden des Technischen Zuges voll zu. Montag, den 14.April 01:20 Uhr Verkehrsunfall am Blümelhuberberg, auf dem Auto stand „Wer bremst, verliert!".

Der Lenker verlor durch seine Raserei seine beiden besten Freunde.

Trotz modernster technischer Geräte und den Bemühungen des Notarzt -Teams war für die beiden Beifahrer jede Hilfe leider vergebens.

Der nächste tödliche Verkehrsunfall ereignete sich am 13. September um 21:58 Uhr auf der Wolfernerstraße." So etwas möchte ich nie wieder erleben", sagte selbst ein abgebrühter Helfer nach dem Horror - Unfall auf der Wolferner - Landesstraße: Vier Steyrer verloren bei dem Hochgeschwindigkeits- Crash mit einem 150 PS Sportflitzer ihr Leben. Die Straße war nach diesem Blutbad 14 Stunden lang gesperrt.

1999

Während der Vorbereitungen zum Nassbewerb und der Fahnenweihe erreichte uns um 08:30 Uhr die Meldung, dass im 6,4 km langen Tauerntunnel nach einem Verkehrsunfall ein Großbrand wütet. Von der oö. Landeswarnzentrale wurden 13 Atemschutzfahrzeuge alarmiert und zum Einsatzort am Nordportal entsandt. Darunter auch jenes aus Steyr, mit der

Einsatzmannschaft: Praxmarer Gerhard sen. und jun. , Grossauer Heribert und Harald sowie Reinhard Schlager.


Unsere Flughelfer ABI Kronberger und HBI Franchi kamen beim Waldbrandeinsatz in Roßleiten über Anforderung des oö. Landesfeuerwehrkommandos vom 25. bis 30. August zum Einsatz.